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Erde

Die richtige Erde für jeden Zweck: Was steckt hinter Blumenerde, Pflanzenerde, Graberde, Tomatenerde, Gemüseerde und Co.?

Wer das Gärtnern neu für sich entdeckt hat und zum ersten Mal Erde kauft, wird von der Auswahl an den unterschiedlichen Sorten, Zusammensetzungen und Gebindegrößen überrascht sein. Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären Ihnen, wann Sie am besten Blumenerde, Graberde, Gemüseerde, Gemüseerde, Pflanzenerde oder Tomatenerde kaufen. Mit der passenden Erde und der richtigen Pflege mit Düngern & Co. wird aus Ihrem Garten schnell ein wahres Pflanzenparadies.

 

Blumenerde kaufen: Die Universalerde für Haus und Garten

Blumenerde ist eine Universalerde, die für viele Pflanzen verwendet werden kann. Blumenerde ist teurer als Pflanzenerde. Das liegt an den vielen wichtigen Inhaltsstoffen, die in Blumenerde enthalten sind und die dafür sorgen, dass Pflanzen gut gedeihen. Blumenerde ist sowohl für das Einpflanzen als auch das Umtopfen von Pflanzen geeignet. Sie kann für Pflanzen in Haus und im Garten genutzt werden. Blumenerde enthält von Haus aus einen organischen Dünger. Daher müssen Pflanzen nach dem Ein- oder Umtopfen über Wochen bzw. Monate nicht gedüngt werden. Die Düngerwirkung in der Blumenerde sorgt auch für ein gutes bakterielles Wachstum im Boden.

Aufgrund der Vielseitigkeit lohnt es sich Blumenerde in großen Gebinden zu kaufen, um immer einen Vorrat zuhause zu haben.

 

Pflanzenerde: Günstiger Allrounder

Pflanzenerde enthält weniger Nährstoffe als Blumenerde und ist daher günstiger. Für viele Pflanzen im Garten ist sie aber genau die richtige Wahl. Gerade für Stauden und Gehölze ist Pflanzenerde aufgrund ihrer gröberen Struktur bestens geeignet. Prinzipiell ist Pflanzenerde vor allem für die Anwendung im Garten und weniger für Blumen im Haus geeignet.

 

Graberde kaufen: Besonders dekorativ durch die dunkle Farbe

Graberde wird, wie der Name schon sagt, für Gräber auf Friedhöfen verwendet. Durch ihre besonders dunkle Farbe wird sie aber auch oft zur dekorativen Bepflanzung eingesetzt. Gerade im Kontrast mit hellen Steinen oder Marmor wirkt ein Blumenbeet mit Graberde sehr hochwertig. Graberde ist schwerer als Blumenerde oder Pflanzenerde und speichert Feuchtigkeit länger. Das kann dazu führen, dass Sie weniger oft gießen müssen. Die Erde wird oft mit Ruß oder Kohle eingefärbt und enthält mehr Torf als andere Erden. Graberde enthält aber auch weniger Nährstoffe und ist saurer als andere Erden. Hortensien oder Magnolien zum Beispiel mögen keinen sauren Boden und würden auf Graberde nicht gut gedeihen.

 

Tomatenerde kaufen: Optimale Nährstoffversorgung für anspruchsvolle Tomaten

Tomaten sind der Klassiker in vielen Gärten, auf Terrassen oder Balkonen. Besonders Hobbygärtner starten ihre Gartenkarriere gerne mit den wohlschmeckenden Früchten. Damit die Pflanzen gut wachsen und reichlich Früchte tragen, ist neben dem richtigen Standort (sonnig, warm und vor Regen geschützt), regelmäßigem Gießen auch die richtige Erde entscheidend. Es lohnt sich eine gute Tomatenerde zu kaufen, denn Tomaten sind Starkzehrer und benötigen für ihr Wachstum eine gute Versorgung mit Nährstoffen.

Tomaten mögen keine sandigen Böden, sondern gedeihen am besten auf humusreichen und gut durchlüfteten Böden. Daher zeichnet sich eine gute Tomatenerde durch eine lockere Struktur aus. Je hochwertiger die Tomatenerde ist, desto effizienter wachsen die Pflanzen. In einer Tomatenerde befinden sich auch viele Bodenbakterien und -pilze, die für eine hohe Vitalität im Boden sorgen, welche sich wiederum in Blumenerde nicht befinden.

Vor allem, wenn Sie Tomaten auf dem Balkon oder im Gewächshaus in einem großen Topf anpflanzen, ist es wichtig eine gute Tomatenerde zu kaufen. Bei einer minderwertigen Erde zeigen sich die Pflanzen krankheitsanfällig und die Ernte fällt nicht so gut aus. Außerdem benötigen Sie mehr Dünger, wenn Sie bei der Erde sparen. Hochwertige Tomatenerde enthält neben Ton, Perliten oder Humus meist auch einen organischen Langzeitdünger.

 

Gemüseerde kaufen: Für knackiges Gemüse aus eigenem Anbau

Was schmeckt besser als Gemüse aus dem eigenen Garten? Zucchini, Gurken, Radieschen, Paprika oder Salat lassen sich wunderbar im eigenen Garten oder auch auf dem heimischen Balkon anpflanzen. Mit einer guten Gemüseerde sorgen Sie dafür, dass Ihre Pflanzen optimal wachsen und immer mit Nährstoffen versorgt sind. Übrigens: Zur Aussaat ist es sinnvoll eine spezielle Anzuchterde zu verwenden. Durch ihren geringeren Nährstoffgehalt sorgt sie dafür, dass die Pflanzen am Anfang nicht zu schnell in die Höhe schießen. Das würde sich negativ auf die Stabilität und das spätere Wachstum der Pflanze auswirken und im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Pflanzen später leichter umknicken.